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Mazedonisch – eine ostsüdslawische Sprache

Die mazedonische Sprache gehört zu den südslawischen Sprachen, welche einen Zweig der indogermanischen Sprache bilden. Das Mazedonische ist mit dem Bulgarischen eng verwandt, jedoch wird Mazedonisch ausschließlich in Mazedonien, dem ehemaligen Jugoslawien, gesprochen. Das Mazedonische zählt zur östlichen Gruppe der slawischen Sprachen und unterscheidet sich durch viele Merkmale von den anderen slawischen Sprachen. Die mazedonische Sprache wird auch in Teilen Bulgariens, Griechenlands und Albaniens gesprochen und ist die Muttersprache von etwa 2 Millionen Menschen. Allerdings wird in den benachbarten Ländern Mazedonisch nicht als Minderheitensprache anerkannt. Bedingt durch Auswanderungen wird das Mazedonische auch in den USA, Kanada, Australien und der Türkei gesprochen.

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Mazedonisch – Geschichte

Das heutige slawische Mazedonisch ist nicht identisch mit dem antiken Mazedonisch und sollte nicht verwechselt werden. Durch die fließende Ähnlichkeit zum Bulgarischen wird und wurde das Mazedonische einfach als bulgarischer Dialekt bezeichnet und der Weg zur Standard- und Literatursprache war schwer. Die Herrschaft der Osmanen beeinflusste das Land maßgeblich. Im 19. Jahrhundert setzten sich Intellektuelle für das Slawische auf dem Balkan stark ein. Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurden mazedonische Mundarten zur Verfassung von Sachprosa in der kommunistischen Partei Jugoslawiens sowie der Partisanenbewegung gebraucht und so wurde der Ausbau der mazedonischen Sprache in Bewegung gesetzt. Das Alphabet des Mazedonischen besteht aus der kyrillischen Schrift und ist aus dem Kyrillischen der Serben entlehnt worden. Diese mazedonische Schriftsprache entstand zur Abgrenzung zum Bulgarischen und der Wortschatz wurde von Bulgarismen weitestgehend befreit.

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Mazedonisch – Wortschatz und Grammatik

Das Mazedonische bedient sich, wie viele andere Sprachen auch, an Fremdwörtern und Entlehnungen aus anderen Sprachen. Die häufigsten entlehnten Begriffe des Mazedonischen stammen jedoch aus dem benachbarten Serbien und aus dem Türkischen. Anglizismen finden immer mehr den Weg in die mazedonische Sprache. Germanismen hingegen findet man im heutigen Mazedonisch seltener. Ein paar Ausnahmen, die den Weg über Serbien nach Mazedonien gefunden haben sind beispielsweise die Wörter „autoslep“ (Abschleppauto) oder „srafciger“ (Schraubenzieher). Personennamen haben je nach Geschlecht entweder die Endung „-ski“ (männlich) oder „-ska“ (weiblich), sowie eine Höflichkeitsform „Vi“ (Sie) und „Ti“ (Du).

Mazedonisch – kyrillische Schriftsprache

Die slawischen Apostel Kyrill und Method haben im 9. Jahrhundert neben Griechisch auch eine Variante des slawischen Dialektes gesprochen. Ihre selbst entwickelte Schrift, die Glagolica, haben sie auch in Mazedonien verbreitet und ihr Schüler Kliment von Ohrid entwickelte diese Schrift weiter, die er „Kyrillisch“ nannte. Das Mazedonische verwendet zur Verschriftlichung der Sprache das Kyrillische, welches von den Serben adaptiert wurde und auch einige Veränderungen aufweist.

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Ihre Geschäftstätigkeit in Mazedonien

Bei den Überlegungen für ein Auslandsengagement spielt auch das Land Mazedonien eine sehr große Rolle. Mazedonien hat sich seit seiner Unabhängigkeit zu einer demokratischen Gesellschaft mit einer offenen Marktwirtschaft entwickelt. Daneben verfolgt Mazedonien eine beständige politische und wirtschaftliche Politik. Gerade um ausländische Investoren in das Land zu holen, hat Mazedonien in den letzten Jahren ein ambitioniertes Steuerprogramm durchgesetzt. Im Zuge dieses Steuerprogrammes findet man in Mazedonien eine niedrige Unternehmensbesteuerung, einen Steuersatz von zehn Prozent für Körperschafts- und Erwerbseinkommen sowie eine Erleichterung und Verkürzung des Aufwandes für Firmengründungen.
Die Wirtschaftsstruktur in den folgenden Jahren sieht die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen vor, in denen Unternehmer in den ersten zehn Jahren weder Einkommens- noch Körperschaftssteuer zahlen müssen und zudem von weiteren Steuer- und Zollbefreiungen profitieren können. Dies bietet ausländischen Investoren eine Möglichkeit zur Herstellung von Waren mit einem hohen Qualitätsstandard, eine hohe Kostenwettbewerbsfähigkeit, eine hohe Verfügbarkeit von Arbeitskräften und sie profitieren von einer unternehmensfreundlichen Regierungspolitik, die es Unternehmen sehr erleichtert, eine Geschäftstätigkeit in Mazedonien auszuüben.

Obwohl Mazedonisch nur von zwei Millionen Menschen gesprochen wird, werden Übersetzungen ins Mazedonische und aus dem Mazedonischen immer gefragter. Die alltägliche Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden wird dabei von uns ebenso übersetzt wie umfangreiche Bilanzen, Sicherheitsdatenblätter, Software und Lebensläufe. Unsere muttersprachlichen Mazedonisch- Übersetzer kennen die Kultur und die Sprache und können Ihre Dokumente punktgenau übersetzen.

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